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Jakob Fischer Ur-Apfelbaum

 
Vom Traum zur Realität - Jakob Fischer
 
So einzigartig wie der Baum ist dieser Zugang:
In der Nacht von Wintersonnwende träumte ich vom "Jakob Fischer“ Baum. Als ich erwachte, machte ich mich auf den Weg nach Steinhausen. Dass der „Jakob Fischer Baum existierte, wusste ich schon seit meinem Buch „Am Apfelbaum“, herausgegeben zum Baum des Jahres. Ich wollte den Baum schon seit 2011 besuchen.
Ich kam gerade rechtzeitig: er war am „Gehen“. Ich sprach mit dem Eigentümer, Herrn Ralph Gräter (von der Jagdschule Gräter), ob ich ihn bekommen würde, wenn er gefällt werden sollte. Er verwies auf dessen Status als Naturdenkmal. 
 
So kam ich mit dem Obst- und Gartenbauberater des Landkreises Biberach, Alexander Ego, in Kontakt. Der Baum war „sein Baby“. Er hat ihn noch 2014-2016 mehrfach von Frau Professorin Magda Hanke und ihrem Team im Julius-Kühn-Institut in Dresden Pillnitz klonen lassen. Wir waren uns schnell einig, dass der Baum für die Nachwelt erhalten bleiben sollte.
Am 20. Juli 2020 berichtete Herr Ego von den vertrockneten letzten grünen Blättern.
Nach langen Gesprächen mit den Behörden wurde der Baum dann am 20.02.2021 gelegt und in mein Atelier gebracht.
So freue ich mich, mit "Jakob Fischer“ arbeiten zu können und bin gespannt auf entstehende Formen
Es sind die Apfelbäume, welche mir besonders am Herzen liegen. Sie waren es, welche mir in ganz jungen Jahren nach zwei  tiefen „Veredelungsschnitten" das Gefühl von Vertrauen und Sicherheit  gaben. Aus dieser Nähe zu Bäumen wuchs die immer tiefer gehende Beschäftigung mit dem Baum, die mein Leben bis heute prägt. Das Leben eines Baumes zu spüren, seine Struktur und Geschichte freizulegen und ihm ein neues Dasein als Kunst zu geben.

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